Kamptal-Seenweg 620 Tag 1

Mariazell kannten wir ja jetzt schon zur Genüge und aus 3 Richtungen. Eine länger währende Entschlussfindung brachte außer noch mehr Vorschläge keine Entscheidung, wo es sonst noch hingehen könnte.
Das änderte sich, als Gottfried den Kamptal-Seenweg 620 ins Spiel brachte … gebucht!
Die geplante Tour im Waldviertel könnt ihr im vorigen Blogbeitrag nachlesen.
3 der 4 Übernachtungen waren flott gebucht, nur das Gasthaus in Preinreichs (das in der Nähe von Groß Schönau, denn da gibts noch ein zweites südlich vom Ottensteiner Stausee) zierte sich ein wenig, war dann aber auch Wochen später gebucht.
Treffpunkt war in Rosenburg. Da die Umsteigzeiten meiner Anschlusszüge recht knapp bemessen waren, war ich dann doch sehr vorsichtig und damit 1 Stunde zu früh dran. Diese Reservezeit läßt sich besonders gut fürs Geocaching ausnutzen. Diese führten mich dann zur Elisabethkapelle, zu einer Telefonzelle und zur Trafostation in Rosenburg. Der vierte Geocache in Rosenburg blieb mir verwehrt, da ich den falschen Zugang gewählt hatte … über die Felswand kam ich doch nicht hoch. 😉


Immerhin erfuhr ich noch, dass unser ehemaliger Bundespräsident Rudolf Kirchschläger hier in Rosenburg wohnte und natürlich ein Ehrenbürger der Gemeinde war.

Die Stunde war vorbei und schon trudelten Georg @gwageneder und Gottfried @wuchale ein. Die halböffentliche Wasserleitung in Rosenburg wurde noch schnell mit dem geeigneten Werkzeug angezapft und schon ging’s los Richtung Weitra, na gut, für heute nur einmal bis Krumau.
Danach ging’s den Kamp entlang bis zum Wander Highlight: Ödes Schloss! Geworben wird mit einer schönen Aussicht auf den Kamp und den Umlauf. Diese Aussicht haben wir bei einer ersten Pause auch genossen. Nicht zu vergessen zu erwähnen ist auch der dort versteckte Geocache.

Der Weg führt weiter ins Hinterland und damit auch über den einzigen Hügel der auf dieser Etappe zu erwarten war. Bei Steinegg trifft man wieder auf den Kamp und den nächsten Geocache, der wieder ein paar Zusatzmeter für diese Etappe bringt.
Der Rest der Strecke führt weiter auf der nördlichen Seite des Kamps entlang. Diese Strecke ist Wuchale und mir schon bekannt. Sie war Teil einer Wanderung St. Leonhard – Wegscheid – Steinegg, die wir ca. 1 Jahr zuvor gemacht hatten. Diesmal vermieden wir auch einen kleinen Umweg und kamen dann auch drauf, wo wir 1 Jahr zuvor falsch abgebogen waren. War leider nicht ganz eindeutig damals.
Vorbei ging’s auch wieder bei einem wunderbaren Aussichtspunkt über das Kamptal.
In Wegscheid am Kamp angekommen, gibt es auch eines der wenigen Gasthäuser der 1. Etappe. Das ist überhaupt das einzige Problem dieser schönen Wanderung: Verpflegung unterwegs gibt es nicht sehr oft. Also jede Chance nutzen zwischen Rosenburg und Nebelstein!
Frisch gestärkt nehmen wir den letzen Teil der Etappe in Angriff und kommen schließlich in Krumau am Kamp an. Beim Heurigen, der auch Zimmer vermietet wusste ich schon, dass er erst 1 Tag später ausg’steckt hat. Hätten wir langsamer gehen sollen?
Der Vermieter versprach uns, dass wir trotzdem nicht hungern müssten. War aber dann doch nicht so leicht. Ins Café trauten wir uns ob unseres Hungers und Gustos nicht, das Gasthaus ums Eck hatte gerade geschlossen und ein zweites Gasthaus hatte überhaupt für immer das Feuer in der Küche ausgemacht. Schließlich lockte noch ein Schild zum Seestüberl. Dort gab’s dann den ersehnten Schweinsbraten. Am Weg zurück holten wir dann doch noch die Nachspeise im Café nach.

Geocaching in Rosenburg:

  • G’hatscht: 3,0km
  • Dauert hat’s: 00:37
  • Auffi: 30m
  • Owi: 30m
Kamptal-Seenweg 620 Etappe 1

  • G’hatscht: 26,1km
  • Dauert hat’s: 06:22
  • Auffi: 470m
  • Owi: 360m

Ein Kommentar zu „Kamptal-Seenweg 620 Tag 1

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