Schild Rundumadum

Nix g’nutzt – vom Cobenzl nach Hütteldorf (Rundumadum)

Pläne sind da, um verworfen zu werden …

Plan: 10:00 Treffpunkt beim Cobenzl.
Aber geh, wir treffen uns einfach 09:25 in der S45-Station Wien-Hernals. Ist ja viel leiwander schon vorher über den vergangenen Urlaub und die kommenden Rapid-Spiele zu plaudern.

Am Cobenzl angekommen hat der Regen nicht aufgehört. War ja vorhergesagt, warum sollte er dann auch. Die Wanderstöcke sind unter dem Regenponcho nicht zu gebrauchen. Auch ein Plan gewesen, der … eh schon wissen. Trotz Regen, der dann doch bald aufhörte, waren die Wege kein Problem. Auf jeden Fall wesentlich gemütlicher als die senkrechte Eislaufbahn aus Rundumadum – Von Nussdorf zum Cobenzl Etappe 1.

Gemütlich geht’s bis zum Häuserl am Roan, unterwegs mit den wichtigen Details von Wuchale versorgt. Das wären z.B. das Agnesbrünnl, der Hermannskogel und der „Grüß di a Gott“ Wirt – dort ist etwas mit Fotos und Google Maps, da müsst Ihr halt selber nachsehen.

Die heutige zweite Etappe ist ebenfalls ein Klacks und so sind wir bald auf dem Weg zur Marswiese, dem geplanten Ende der Wanderung. Ah, ja: das Auto steht bei der Station Wien-Hernals, nur ein paar Autobus-Stationen weg.

Plan: Ende der Wanderung nach 2 Etappen bei der Marswiese.
Der Blick auf die Uhr meint, es wäre noch genügend Zeit bis zum Spiel der Runde Rapid gegen Mattersburg … also unser Spiel der Runde. Kurz entschlossen eine Planänderung: es wurde weiter gewandert, oder weiter gepilgert, oder für 3 Punkte gewahlfahrtet. Die Entscheidung ist gefallen und sofort sind wir gefordert, vor allem unsere Wanderschuhe. Kleinere Bäche, Waldarbeiten, Regen und damit Schlamm fordern unsere Konzentration. Etappe 4 des Rundumadum ist wohl eher nix bei Regen.

Dann, zum ersten Mal in meinem Leben überhaupt, bei den Steinhofgründen angekommen (keine blöden Kommentare, bitte!). Wirklich wunderschön dort, kann daher das Ansinnen der Anrainer, gegen eine eventuelle Verbauung zu kämpfen, durchaus verstehen. Umgefallene Bäume sind dann doch eher als Sturmschaden zu deuten und nicht als vorgezogene Schlägerungen zum Baubeginn.
Von den Steinhofgründe an geht’s nur mehr bergab Richtung Hütteldorf. Leistungsvergleiche mit Hütteldorfer Fußballern sollten damit nicht gezogen werden aber durchaus mit uns. Schön langsam müde werdend, kommt uns das Gefälle durchaus entgegen. Proviant ist auch nicht auf 4 Etappen ausgelegt, man sollte Pläne doch etwas flexibler anlegen.

Plan: GeoCaching
Die ganze Runde des Rundumadum Wanderweges kann man Hinweise zum Multicache Rundumadum finden. Ich darf anmerken, dass ich auf Etappe 1 natürlich darauf vergessen habe (wer geht die noch einmal mit mir?). Ich vermute, dass ich die Hinweise auf Etappe 3 falsch gedeutet habe. Schließlich bin ich mir sicher, dass ich in Folge einige der Hinweise gefunden habe. Alles in allem ist das aber auch gar nicht planmäßig verlaufen. Da werden einige Streckenabschnitte wohl noch einmal besucht werden müssen.

Plan: 3 Punkte für Rapid
Das Unentschieden war am wenigsten planmäßig …

Daten zu den 4 Etappen das Rundumadum Wanderweges:

  • G’hatscht: 18,9 km
  • Dauer: 4 Stunden 37 Minuten
  • Auffe: 524 m
  • Owe: 690 m