Kamptal-Seenweg 620 – Tag 3

Aufwachen und die Tropfen klopfen ans Fenster. Erwartet aber nicht erwünscht. Das Frühstück noch ausgiebig genießen, aber nicht zu lange, denn uns erwartet heute die längste Etappe der 5 angestrebten Tage.
Wir machen uns auf den Weg zu unserer ersten Station Richtung Zwettl. Vom Kamp bekommen wir nicht sehr viel zusehen, denn es geht vorerst über Felder, und das trotz Waldviertel. Man ist auch viel (oder nur?) auf Asphalt unterwegs. Gemeinsam mit dem Regen sind die Begleitbedingungen nicht allzu toll. In Edelhof gibt’s das Kuriosum: eine Pferderennbahn, genauer eine Trabrennbahn. Dort werden 2x im Jahr (zumindest bis 2017) Rennen veranstaltet.
Das erste Highlight auf unserem Weg ist das Stift Zwettl. Dort treffen wir auch wieder auf den Kamp. Der mäandert sich in Folge sehr schön Richtung Zwettl. Leider erwandern wir dabei nur ein kurzes Stück, dann geht’s wieder auf den Asphalt.
Bevor wir dann in Zwettl ankommen gibt es noch einmal einen ordentlichen Regenguß. Dies hat auch zur Folge, dass es ein Upgrade der Wanderausrüstung gibt. Gottfried überlässt seine durchnässte Regenjacke den Einwohnern in Zwettl und außerdem ein paar €uro für eine neue wasserdichte Wanderjacke. Die Hoffnung diese an diesem Tag noch ordentlich testen zu können, erfüllte sich. Den Test absolvierte die Jacke bravurös und in vollster Zufriedenheit Gottfrieds.


Bis zum übernächsten Dorf geht es jetzt der Zwettl entlang, die wir dann aber bald verlassen. Zwischenzeitlich verlässt mich auch das GPS am Handy. Blieb nur ein Neustart, aber danach war das Display so dunkel gestellt, dass ich nicht einmal mehr den Code eingeben konnte …
Das Backup-Tablet funktioniert natürlich weiter und auch dort wurde vorsorglich das Tracking gestartet. 😉
Es geht stetig bergauf bis zum Schloss Rosenau. Dort machten wir eine kurze Rast, es war ja auch ein Geocache zu suchen.
Der Weg führte uns weiter über Wanderwege bis ans Ziel in Preinreichs. Da gibt’s übrigens einen anderen Ort gleichen Namens südlich von Krumau am Kamp, aber wir sind nicht retour gegangen. Zwischenzeitlich trafen wir noch einmal auf die Zwettl und auch wieder auf einen Geocache.
Ein Zimmer in Preinreichs zu bekommen, war übrigens das schwerste Unterfangen während den Vorbereitungen. Der einzige Gasthof mit Zimmer in der Umgebung, der Gasthof Hinterlechner, war schwer zu erreichen, sowohl telefonisch, als auch per E-Mail. Aber wenn man hartnäckig ist, bekommt man hier doch noch eine Unterkunft. Die Belohnung für uns ist dann das gute Essen im Gasthof.

  • G’hatscht: 30,8km
  • Dauert hat’s: 08:22
  • Auffi: 480m
  • Owi: 400m

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